17.02.08 - “In nächster Zeit wird gar nichts erhöht!”
Taxiunternehmer haben es in der letzten Zeit nicht leicht, ihre Vorstellungen zu höheren Tarifen mehrheitsfähig zu machen. In den großen Städten stellen sich immer häufiger zuständige Behörden oder Kommunalpolitiker quer. Deren Hauptargumente: Nicht ausreichende Antragsbegründungen bzw. mangelnde oder sich verschlechternde Qualität der Dienstleistung. Zuletzt traf die Verweigerungshaltung Berliner, Stuttgarter, Kölner und Düsseldorfer. Aktuell macht dieser Vorwurf nun dem Taxigewerbe in Frankfurt /Main zu schaffen. Eine beantragte Erhöhung der Grundgebühr von 2,50 auf 5 Euro wird vom Ordnungsdezernenten abgelehnt. Mit ihm sei allenfalls ein 5%-Zuschlag machbar. Der Geschäftsführer der Taxi-Vereinigung bezeichnet die angestrebten Werte als nicht übertrieben. Sie seien eine Anpassung an das europäische Ausland. In der höheren Grundgebühr sei dann der erste Kilometer enthalten. Hinsichtlich einer besseren Fahrerausbildung wolle er mit der Stadt an einem Strang ziehen. Skepsis zeigt der Schreiber einer Lesermeinung zum FAZ-Artikel: “ich muss bei der aussage des taximenschen echt schmunzeln. welche verbesserungen meint er? im grunde ist alles zu verbessern. preis, zustand der fahrzeuge, service, personal und und und. frage mich wirklich wie er das anfassen will.”
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